Wie risikoreicher Eizellspende

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  • Liebe alle,


    mein Parner und ich haben einen großen Kinderwunsch beschäftigen uns allerdings erst seit kurzem mit dem Thema EZS, weil es bis vor Kurzem noch so aussah, als ginge es auch ganz einfach ohne bei uns, aber nach ein paar Untersuchungen ist dem wohl doch nicht so.

    Ich habe in der letzten Woche sehr viel zu dem Thema recherchiert und bin immer mehr auf große Komplikationen gestoßen sowohl für die Spenderin als auch die Empfängern und das etwaig ungeborene Kind.

    Und stehe der Sache nun doch ziemlich erschrocken und mit großem Respekt gegenüber.


    Würde mich gerne im Forum hierzu ein wenig austauschen auch gerne Erfahrungen lesen, von euch die bereits Spenden hinter sich haben.


    Zum Beispiel hier vom Ärzteblatt.


    Tausnd Dank!

  • Die Eizellenspende ist risikoreicher, als die Schwangerschaft mit eigenen Gameten. Das Präklampsierisiko ist etwa um das dreifache erhöht.

    Zum Estrofem: wenn du Angst vor Nebenwirkungen der Hormone hast solltest du nicht schwanger werden. Die Hormone in der Schwangerschaft sind nämlich um einiges krasser.



    Liebe Grüße

  • Hallo lilalaunchen


    ja, das stimmt, es ist risikoreicher. Allerdings ist die Frage, wo die Zahlen genau zustande gekommen sind und wie diese Statistiken einzuordnen sind.


    Da es die Ärztzeitung ist, gehe ich aber davon aus, dass die Zahlen durchaus seriös sind.

    Es wäre interessant zu wissen, wie diese Zahlen aussehen, wenn man mit eigenen Eizellen im höheren Alter schwanger wird.

    Schwierig finde ich übrigens den Begriff "echte Infertilität". Er suggeriert, dass es auch "unechte Infertilität" gibt. Zwischen den Zeilen schwingt mit, dass man das für ältere Frauen ablehnt.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Hallo!


    Da auch grad bei uns das Thema Eizellspende „reift“ bzw. immer mehr Gestalt annimmt, frage ich mich natürlich auch, wie es konkret mit den Risiken ausschaut?!


    Vom Typ bin ich da aber nicht so ängstlich und durchforste auch nicht das ganze Netz…

    Mein Ansatz ist - ich habe 12 ICIS plus Kryos und auch damit verbundene „Tiefschläge“ wie Fehlgeburten hinbekommen, somit schaffe ich auch eine Schwangerschaft mit einer gespendeten Eizelle… also immer recht optimistisch unterwegs :)


    Aber ich würde es schön finden, wenn die Mamas hier im Forum, die durch eine Spende schwanger wurden einfach mal von ihrer SS berichten würden - das ist doch 100 Mal wertvoller als jedes Ärzteblatt!!


    LG

  • lilalaunchen

    Hat den Titel des Themas von „Wie risikoreicher Eizellspende“ zu „Wie risikoreich Eizellspende“ geändert.
  • Aber ich würde es schön finden, wenn die Mamas hier im Forum, die durch eine Spende schwanger wurden einfach mal von ihrer SS berichten würden - das ist doch 100 Mal wertvoller als jedes Ärzteblatt!!

    Hallo ihr Lieben,


    Ich kann gerne berichten. Auch ich habe im Vorwege nicht zu den besonderen Risiken recherchiert. Das hätte mir auch gar nicht gut getan. Ich wollte ein Kind und es blieb nur dieser Weg.

    Meine Schwangerschaft war soweit unauffällig. Meine Gyn wusste von der EZS und hat mich daher sehr sorgsam überwacht. Ich hatte bei jeder Vorsorge einen US wo die Versorgung der Plazenta geschallt wurde mittels Doppler.

    In den letzten beiden Wochen der SSf habe ich einen leicht erhöhten Blutdruck entwickelt, der kurz nach der Geburt in die Höhe geschossen ist. Das war natürlich nicht schön, aber dramatisch war es auch nicht. Unsere Tochter wurde knapp 4 Tage nach ET durch eine Einleitung geboren und war gesund und munter. Ich habe dann noch knapp 2 Wochen Blutdrucktabletten genommen, aber diw habe ich gut vertragen ohne Nebenwirkungen. Bei der Geburt war ich gerade 40 geworden.


    Ich frage nich daher auch eher, ob nicht auch das höhere Alter bei EZS tendenziell die Komplikationen erhöht anstatt nur die Tatsache, dass es eine EZS ist.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.


    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Den Artikel kannte ich schon vor meiner Schwangerschaft, er plädiert vor allem dafür, offen mit der Spende umzugehen.


    Es lässt schwierig einschätzen, welche der Risiken nur durch das erhöhte Alter der Mütter kommen.


    Ich persönlich wurde mit 36 durch EZS schwanger, Alter war kein Thema.


    Meine Schwangerschaft war absolut unkompliziert und nahezu beschwerdefrei - bis in der 34. SSW im CTG vorzeitige Wehen aufgefallen sind, die ich selbst noch nicht gespürt habe. 4 Tage später bei 34+1 war der kleine Mann da.


    Es wurde keine konkrete Ursache für die vorzeitigen Wehen gefunden, ob einfach eine Laune der Natur oder ob ein Zusammenhang mit EZS besteht, lässt sich nicht sagen.

    - 12/2016: spontan schwanger, MA wg. Trisomie 16 😟

    - 2018/2019: 7 GVNP-Zyklen + 5 IUI erfolglos

    - 2019-2022: 6 IVF mit 9 TF erfolglos (2 Abgänge 7./.8. SSW)😟


    - Diagnosen: Endometriose


    - 1. EZS bei Aagaard - 1. TF 29.04.2022 - HCG ES+15 658 ES+19 3751


    💙05.12.2022: der kleine Mann ist da💙 (vorzeitige Wehen und sek. Sectio an 34+1)


    😀Projekt Geschwisterchen gestartet


    1. TF 24.11.2023 4AA Blasto - biochemische Schwangerschaft 😕


    2. TF geplant 29.01.2024🙂

  • Ich hätte noch eine Frage, darf man dann eigentlich in der SS Blutdrucksenker nehmen, wenn es sein muss?!

    Ja, es gibt spezielle Blutdrucksenker für die SSf und auch Stillzeit. Es sind keine Betablocker. Ich bekam Methyldopa, das ist recht gängig in SSf und Stillzeit und gut verträglich. Hatte keinerlei Nebenwirkungen.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.


    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Meine Schwangerschaft (bin 34) ist bisher (27. SSW) auch total unauffällig.

    Die einzigen Probleme sind Schwangerschaftstypische Probleme und haben mit der EZS nichts zu tun.


    Risiken sind ja neben Mehrlingsgeburt (auch wenn nur 1 Blastozyste übertragen wird) vor allem Präklampsie.

    Gibt keine Anzeichen bisher.


    Meine Ärzte wissen auch alle Bescheid.


    Wer Medikamente etwas reduzieren möchte, kann (sofern vorhanden) auch bei EZS im natürlichen Zyklus den TF machen. Kenn mich aber nicht aus, da ich nie nen Zyklus hatte.

  • Ja nach Abzug vom Alter bleibt trotzdem eine Risikoerhöhung. Das liegt einfach am 100 Prozent Fremdmaterial.

    Auch schweigen leider viele bei einer ESZ in der Schwangerschaft, was durchaus auch gefährlich sein kann.


    Das Stichwort lautet Mikrochimärismus, aber dazu ist noch viel zu wenig erforscht.

  • Hallo zusammen,

    Ich habe vor der EZS auch recht lange über mögliche Risiken gegoogelt usw. Und irgendwann beschlossen, dass das ganze Leben ein Risiko ist :)


    Die EZS war meine erste Schwangerschaft überhaupt, alles ist super verlaufen, ohne jegliche Komplikationen usw. und ich war soooo gerne schwanger :) wir überlegen gerade uns um ein Geschwisterchen zu bemühen :)

    Liebe Grüße

    AMH bei 0,4

    6 erfolglose Inseminationen

    1x IVF und 1x ICSI ergaben deformierte Eizellen -> keine Befruchtung möglich

    Dez. 2021: Erstgespräch IVI Mallorca

    26.04.2022 1.Transfer und seitdem großes Bangen 🤗

  • strawberry - vielen Dank! Das es eine Risikoerhöhung gibt ist klar- und natürlich sollten die Kontrolltermine in der SS noch mal nach besonderen Gesichtspunkten durchgeführt werden !


    @ sunny82 - auch dir danke! So lese ich es natürlich am liebsten und so ist auch meine Einstellung…

    Bleibt ihr dann bei IVI Mallorca - seid ihr zufrieden gewesen ?! Es wäre auch meine Wahl vom Ort her gewesen :love: - die Empfehlung ging aber Richtung IVI Valencia - somit geht es Ende des Monats dorthin!

  • Wir sind super zufrieden 👍 und wir haben dort noch 7 Eisbärchen eingelagert und hoffen, dass dann eins davon unsere Familie komplett macht :)


    Die Organisation und Betreuung danach fanden wir super 👍

    AMH bei 0,4

    6 erfolglose Inseminationen

    1x IVF und 1x ICSI ergaben deformierte Eizellen -> keine Befruchtung möglich

    Dez. 2021: Erstgespräch IVI Mallorca

    26.04.2022 1.Transfer und seitdem großes Bangen 🤗

  • Wir hatten 10…

    2 waren nix…1 ist unser Sohn und 7 haben wir noch ☺️

    AMH bei 0,4

    6 erfolglose Inseminationen

    1x IVF und 1x ICSI ergaben deformierte Eizellen -> keine Befruchtung möglich

    Dez. 2021: Erstgespräch IVI Mallorca

    26.04.2022 1.Transfer und seitdem großes Bangen 🤗

  • Ich war bei der Geburt meines Sohnes aus EZS 42 und hatte keine Probleme während der Schwangerschaft. Blutdruck war super, Präeklampsie und Schwangerschaftsdiabetes kein Thema (obwohl ich zumindest für letzteres ein erhöhtes familiäres Risiko hatte, meine Schwester hat es bekommen während ihrer natürlichen Schwangerschaft mit 26). Im Vergleich zu der spontanen Schwangerschaft, die ich erleben durfte habe ich keinen Unterschied festgestellt, obwohl ich doch schon einiges älter war.

    K2 war zwar eine knappe Frühgeburt, der Grund konnte nicht gefunden werden. Ich für meinen Teil vermute den Grund in der Unsicherheit rund um Corona. Die einen sagten mir, liesse ich mich nicht impfen riskiere ich eine Totgeburt und mein Leben, die Gegener sagten mir, liesse ich mich impfen riskiere ich eine Totgeburt. Gerade von den Gegnern wurde ein extremer Druck aufgebaut, ich hatte (leider) vor meiner geplanten Impfung Kontakt einer Homöopathin aufgenommen gehabt, die hat mich anschliessend ungefragt ständig mit Verschwörungstheorien gespamt. Ich habe heulend mit der Hebamme, Frauenarzt etc. telefoniert, es war nicht schön.

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22